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Geschichte

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Kurzer geschichtlicher Überblick über die

“Werkskapelle Zellstoff Pöls AG”

Die Werkskapelle Pöls ging aus einer Bauernkapelle hervor, die aus 8 bis 12 Musikern bestand, die hauptsächlich bei kirchlichen Anlässen, Begräbnissen und Hochzeiten spielte.
1925 entschloss sich Herr Johann Feiel sen., mit seinen Söhnen und einigen anderen Musikern, die teilweise auch in der Fabrik beschäftigt waren, zum andern Teil aus der Landwirtschaft kamen, einen Musikverein zu gründen. Mit großem Eifer wurde darangegangen, noch weitere Musiker zu finden und junge Menschen musikalisch auszubilden, so dass noch im selben Jahr das erste Platzkonzert in Pöls veranstaltet werden konnte.
Durch die Tatkraft des Kapellmeisters und seiner Gründungsmitglieder und Musikkollegen, die sämtliche Noten und Instrumente aus eigener Tasche finanzierten, wurde soviel Geld eingespielt, dass auch Uniformen angeschafft werden konnten. Auch das Werk wurde so mehr und mehr auf die Musikkapelle aufmerksam und unterstützte sie nun durch Zuwendungen.
Nach dem Niedergang im 2. Weltkrieg wurde die Kapelle durch intensive Zusammenarbeit der heimkehrenden Musiker und Geldspenden der Bevölkerung wieder in die Höhe gebracht. Die musikalischen Leistungen der Werkskapelle fanden auch bei öffentlichen Wettbewerben mehrfach Anerkennung. Die älteren Musiker werden sich auch erinnern, dass es nicht nur Erfolg, sondern auch, wie überall, Schwierigkeiten gab, die jedoch immer wieder überbrückt werden konnten.
So wie unter allen früheren Kapellmeistern wird auch jetzt unter Kapellmeister Markus Poier sowie den Jugendreferenten Richter Hans die Ausbildung junger Musiker betrieben und von der Gemeinde Pöls und Zellstoff Pöls AG großzügig unterstützt. Der Anfang dieser Kapelle hat sehr viel Arbeit, Mut und Idealismus gefordert. Um dieser Kapelle weiterhin ihr Ansehen und ihren guten Ruf zu erhalten, braucht sie besonders die Jugend, die in späteren Jahren die Tradition dieser Kapelle aufrechterhalten und fortsetzen soll.